„Eine Studie über den Verlauf des Kontaktabbruchs zum eigenen Kind und den daraus resultierenden Auswirkungen auf betroffene Eltern“

divorce-156444_1280Es ist absolut tödlich – total tödlich.”
„Es ist ein Trauma – eine existenzielle Bedrohung.”

„Es ist als ob sich eine große graue Staubdecke über dein Leben zieht – nichts ist mehr, wie es mal war – die Farben, die Töne…, alles ist anders.”

„Verlorene Lebenszeit, einfach weg, mit nichts, mit Dasitzen und Grübeln.” „Eine immerzu blutende Wunde.”

(Zitate aus Gesprächen mit betroffenen Eltern, 2007)

Zitate aus der Diplomarbeit von Esther Theresia Kantona

https://www.freidok.uni-freiburg.de/dnb/download/6203

Auszüge aus der Diplomarbeit:

Quelle https://www.freidok.uni-freiburg.de/dnb/download/6203:

All diese Zitate stammen von Vätern und Müttern, die den Kontakt zu ihren eigenen Kindern infolge einer Trennung oder Scheidung verloren haben. Lässt man die Aussagen auf sich wirken, so spürt man das unsägliche Leid, die tiefe Trauer, den unerträglichen Schmerz und die Verzweiflung, die betroffene Eltern erleben.

Es ist traurige Realität, dass Väter und Mütter nach einer Trennung oder Scheidung den Kontakt zu ihren Kindern gänzlich verlieren. Für Außenstehende ist es kaum nachvoll- ziehbar oder begreifbar, wenn sie die Schicksale einzelner Väter oder Mütter hören.

„Das kann doch gar nicht wahr sein.” oder „Da stimmt etwas nicht, er hat das sicher selbst verschuldet.” oder auch „Es wird schon seinen Grund haben, dass sie ihr Kind nicht mehr sehen darf.”

Das sind ganz normale Reaktionen von Menschen, die nicht persönlich in den Trennungs- oder Scheidungsprozess involviert sind. Selbst unter den Angehörigen von scheidungsbegleitenden Professionen lässt sich die selbe Ungläubigkeit und teils auch Unkenntnis über stattfindende Entfremdungsprozesse zwischen einem Elternteil und seinem Kind feststellen. Politik, Justiz und Gesellschaft verschließen noch immer allzu oft ihre Augen vor dem herrschenden Missstand. Dass jedoch dringend Handlungsbedarf in der Handhabung dieser Konflikte besteht, insbesondere dort, wo die Gefahr eines Kontaktabbruchs zwischen Kind und einem Elternteil droht oder längst schon Realität ist, zeigt der Aufschrei und die Aktivität betroffener Eltern.“ (…)

 

Der Fragenkomplex in der Studie sind nachfolgende aus der Diplomarbeit übernommen von Esther Theresia Kantone:

  • Wie wirkt sich ein Kontaktverlust zum eigenen Kind langfristig auf die psychische und somatoforme Gesundheit von Vätern und Müttern aus?
  • Kommt es infolge des Kontaktverlusts zu einer Einschränkung der Lebensqualität und der Lebenszufriedenheit?
  • Welche Auswirkungen auf das Alltags- und Arbeitsleben der betroffenen Väter und Mütter hat der Kontaktverlust zum eigenen Kind?Diese drei Fragen sind Kern der gesamten Untersuchung.Mit den Fragen nach:
  • der Ehe oder der Partnerschaft
  • der Sorgerechtssituation und der Umgangsgestaltungsollen Zusammenhänge aufgedeckt werden zwischen der Vorkommenshäufigkeit einer Beziehungsform, Formen der Sorgerechts- bzw. Umgangsregelung und der Dynamik des Kontaktverlusts mit dessen Auswirkung.

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Alle Zitate und Texte sind von der Diplomarbeit https://www.freidok.uni-freiburg.de/dnb/download/6203
übernommen.
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