Wenn Weihnachten zur Qual wird

Artikel 6 Abs. 4

Grundgesetz ( GG)

Jede Mutter hat Anspruch auf den Schutz und die Fürsorge der Gemeinschaft.

Wirklich jede? Wo ist der Schutz und die Fürsorge, die der Staat verspricht???

Wie verbringen die  vielen Mütter, die den Schutz und die Fürsorge der Gemeinschaft nicht erleben, da sie ausgegrenzt sind oder entmuttert wurden, Weihnachten?

Allein?

So wie jedes traurige, jedes weitere Jahr ohne das Bild ihrer Kinder?

Einsam?

Ohne Weihnachtsbaum und Geschenke. Ohne ein besonderes Essen, sondern auf dem Sofa, mit verheultem Gesicht, weil der Schmerz an diesen Festtagen unvorstellbar wird?

Am Telefon? Reden  mit der besten Freundin und versuchen, das fröhliche Weihnachten und Kinderlärmen am anderen Ende des Hörers zu ignorieren?

„Ja, es geht schon, ach ich komme schon klar, mach dir keine Sorgen!“, das sind die Worte, die das Gewissen der anderen erleichtern.

„Ist doch nur ein Tag wie jeder andere auch. Ich mache mir doch sowieso nichts aus Weihnachten.“ , beruhigend.

Beruhigend. 

Weihnachten ist der Abschluss des Jahreszyklus, der erinnert, wie einsam und traurig eine Mutterseele sein kann.

Heute ist heilig Abend.

Es geht vorbei. Wie jeder Tag.

Dieses Jahr, nach 4 verlustreichen Jahren, einem Meer aus Trauer , das unendlich schien, dieses Jahr steht ein Weihnachtsbaum in meinem Wohnzimmer.

Schon seit Wochen. 

Um mich an den Anblick zu gewöhnen.

Ich habe einen künstlichen Baum gewählt, weil die Erinnerung an frisches Nadelholz zu viel von der Erinnerung an früher und an schöne Weihnachten, an Kinderärmchen um meinen Hals, an Berge von Geschenken und Spielsachen, Streit mit den Schwiegereltern, an meinen geliebten Hund und ein besonderes Foto erinnert, als wie 4 das letzte gemeinsame Weihnachten feierten.

Hund, Katze, Kinder, Mama und Papa.

Das war einmal.

 

Das Fest der Liebe und der Familie…

 

 

 

 

 

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